4 Tipps für Pokerspieler

Online-Poker gegen echte Gegner ist das einzige Spiel im Online-Casino, bei denen die Spieler langfristig gewinnen können. Hier gibt es keinen Hausvorteil, denn das Casino selber ist am Spiel gar nicht beteiligt. Es verdient lediglich am sogenannten Rake, der von jedem gespielten Pott abgezogen wird.

Erwartungswerte sind wichtiger als Ergebnisse

Die Gewinnwahrscheinlichkeiten der einzelnen Hände lassen sich mathematisch berechnen. Wer dann noch gut einschätzen kann, was der Gegner auf der Hand hält, braucht nur noch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hierzu wird der Erwartungswert verwendet. Es sollte immer die Aktion mit dem besten Erwartungswert gewählt werden. Wird dabei dann trotzdem Geld verloren, so hat die Varianz zugeschlagen. Schließlich bedeutet selbst eine 80-prozentige Gewinnchance, dass 20 Prozent dieser Hände immer noch verloren werden, obwohl sie mathematisch korrekt gespielt wurden.

„Softe“ Tische auswählen

Ein guter Pokerspieler wählt sich nicht die besten Spieler als Gegner, sondern die schlechtesten. Schließlich gewinnt er in der Regel mehr Geld, wenn seine Mitspieler die falschen Entscheidungen treffen. Sie können beispielsweise dazu bewegt werden, viel Geld in eine Hand zu investieren, die sie mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren werden.

Immer wieder analysieren und lernen

Die Poker-Regeln sind leicht zu erlernen. Bis man das Spiel allerdings wirklich beherrscht, kann es Jahre dauern. Sogar die besten Spieler lernen immer wieder dazu. Daher sollte jeder ambitionierte Poker-Spieler regelmäßig seine Sessions analysieren und hinterfragen, ob er wirklich bei jeder Hand die mathematisch beste Entscheidung getroffen hat.

Gutes Bankroll-Management

Auch der beste Spieler wird nicht jede Hand gewinnen. Beim Poker kommt es zwar sehr auf das Können an, kurzfristig ist aber auch viel Glück im Spiel. Die dadurch entstehende Varianz kann dadurch abgefedert werden, dass immer nur ein kleiner Teil des verfügbaren Gesamtguthabens in ein Spiel investiert wird. So können ausreichend viele Hände gespielt werden, um die kurzfristigen statistischen Schwankungen auszugleichen. Ein wirklich guter Pokerspieler ärgert sich nicht über einzelne Verluste, denn er weiß, dass er diese auf lange Sicht ausgleichen wird.